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Startseite > Gesundheits-Ratgeber > Arnika ArnikaSie ist nicht irgendeine alternative Therapie. Die gelben Blüten enthalten ätherische Öle, die desinfizierend und wundheilend wirken. Aus diesen Blüten werden z. B. Salben und Tinkturen hergestellt gegen Entzündungen der Haut und der Mund- und Rachenschleimhaut, gegen Blutergüsse, Quetschungen, Verrenkungen, Verstauchungen und Frostbeulen.![]() Deutscher Name: Arnika, Bergwohlverleih Neben Flavonoiden (0,4 bis 0,6%), ätherischem Öl (0,23 bis 0,35%), Polyacetylenen und Procyanidinen, die an all diesen Wirkungen beteiligt sind, enthalten die Blüten als wichtigsten Bestandteil Sesquiterpenlactone, und gerade mit diesen muss sehr vorsichtig verfahren werden. Nur dort, wo der Gehalt standardisiert ist, kann die Einnahme gewagt werden. Die Teebereitung zu solchen Zwecken ist riskant. Magen- und Darmbeschwerden, Atemnot und gar der Tod können Folge einer Überdosierung sein. ![]() Dennoch ist der Tee wertvoll: zu Umschlägen nämlich, bei Prellungen, Quetschungen, Blutergüssen, Wasseransammlungen nach Knochenbrüchen, Venenentzündungen, Gelenkschmerzen, Blutpfröpfen in den Gefäßen (Thrombosen), Entzündungen nach Insektenstichen, aber auch zu Spülungen bei Schleimhautentzündungen im Mund. Dazu übergießt man 2 Teelöffel Arnikablüten (etwa 3 g) mit 150 ml heißem Wasser und seiht nach 10 Minuten ab. Den Durchlauf verwendet man zum Mundspülen oder man befeuchtet damit Leinen oder Mull für Umschläge. Aber auch hier muss man aufpassen! Bei manchen Menschen verursachen die Auszüge schmerzende, juckende und entzündliche Hautveränderungen (Allergien). Veröffentlicht: 12/2006, von Anika Saager Mehr zum Thema im Gesundheits-Ratgeber
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