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Rasieren - Die Altbewährte Methode

Jede Frau freut sich über dichtes und volles Haar, jedoch nicht am Körper. Um sich von der lästigen Körperbehaarung zu befreien, gibt es verschiedene Methoden. Der gute alte Rasierer, wird dabei immer noch am häufigsten benutzt. Doch ist er wirklich am effektivsten?


Wir haben zwischen drei- und fünfhunderttausend Haare auf unserem Körper, dabei tragen wir nur ca. ein Viertel davon auf dem Kopf. Täglich wächst jedes Haar um rund 0,3 mm. Um die Haare an unerwünschten Stellen zu entfernen, ist die altbewährte Methode mit dem Rasierer, immer noch die Geläufigste.

Das Rasieren gehört zu der Kategorie Depilation, bei der das Haar an der Hautoberfläche abrasiert oder mit einer Enthaarungscreme behandelt wird. Doch im Vergleich zu Großvaterszeiten, hat sich der gute alte Rasierer ganz schön verändert. Durch feminine Farben und Formen ist er weiblich geworden und kann von Klingen mit sanften Schutzstreifen, bis zu mit Pflegeprodukten angereicherten Schutzkissen alles bieten, was die neuste Technik hergibt.

Man unterscheidet zwei Arten von Rasuren:


Die Nassrasur

Vor allem unkompliziert und schnell ist das Nassrasieren. Spezielle Rasierer für Frauen, so genannte Lady Shaver, eignen sich hierfür am besten und können kleine sowie große Flächen problemlos bewältigen. Geschützte Klingen verringern zusätzlich die Verletzungsgefahr gegenüber herkömmlichen Rasierern. Bei der Nassrasur ist es jedoch wichtig, Rasierschaum oder -gel zu benutzen, besonders bei empfindlicher Haut. Durch das Gel oder den Schaum werden die Poren geöffnet und die Haut weich und geschmeidig. Eine Art Film entsteht, der die Klinge leichter über die Haut gleiten lässt und so Schnitten und Hautreizungen vorbeugt. Die Rasur wird dadurch leichter und wirkungsvoller. Zusätzlich spendet das Gel bzw. der Schaum Feuchtigkeit. Vor der Rasur empfiehlt es sich die Haut mit warmem Wasser zu befeuchten. Dadurch erweitern sich die Poren und die Klinge kann die Haare besser greifen. Haut die schnell zu Hautreizungen neigt sollte mit dem Strich rasiert werden. Jedoch ist die Haut glatter, wenn gegen den Strich rasiert wird. Allerdings ist hier die Verletzungsgefahr wesentlich größer. Nach der Rasur wird empfohlen, die Haut mit kaltem Wasser abzuspülen, damit sich die Gefäße schneller wieder zusammenziehen können. Außerdem eine Rasierlotion auftragen, welche die Haut beruhigt, desinfiziert und Hautreizungen vorbeugt. Auch durch Babyöl oder -puder können Entzündungen, in Form von roten Pickelchen oder Hautirritationen, vorgebeugt werden. Zudem die Rasierklinge regelmäßig wechseln.


Die Trockenrasur

Wesentlich schneller, einfacher und weniger gefährlich (geringe Gefahr von kleinen Verletzungen) im Vergleich zur Nassrasur, ist die Trockenrasur. Dabei ist diese Methode aber auch weniger gründlicher als die Nassrasur, denn bei der Trockenrasur kann das Haar nicht so kurz rasiert werden, weshalb es auch schneller wieder nachwächst. Auch dauert das Rasieren mit einem elektrischen Rasierer deutlich länger, da jede Stelle mehrmals rasiert werden muss, um alle Haare zu entfernen. Um eine glatte Rasur zu erzielen sollte man gegen den Strich rasieren, dafür ist jedoch eine trockene und saubere Haut Voraussetzung. Wie bei der Nassrasur, empfiehlt es sich auch hier, danach eine Rasierlotion aufzutragen. Außerdem sollte die Schneidefläche von Elektrorasierern regelmäßig mit Alkohol gereinigt werden.


Vorteile beim Rasierer

• Ein Rasierer funktioniert schnell und ist unkompliziert in der Anwendung.
• Außerdem ist er überall und jederzeit einsatzbereit (ideal auf Reisen).
• Zudem ist die Haarentfernung durch Rasieren die schmerzfreiste und preiswerteste Methode.
• Durch den Rasierer werden die Haare relativ gründlich entfernt.
• Grundsätzlich ist Rasieren für alle Hautregionen, wie Achseln, Beine und Bikinizone, geeignet.


Nachteile beim Rasierer

• Die Haare werden zwar relativ gründlich entfernt, jedoch ist dies nur von kurzer Dauer. Denn beim Rasieren werden die Haare ganz einfach direkt an der Hautoberfläche abgeschnitten, wodurch sie sehr schnell wieder nachwachsen. Je nach Haarwachstum fühlen sie sich nach einigen Stunden bis Tagen bereits wieder stoppelig an.
• Da die Haare nach dem Rasieren mit einem stumpfen Schnittende nachwachsen, wirken die rauen Stoppeln dicker und fester.
• Um Haarfrei zu bleiben, muss alle zwei bis drei Tage wieder rasiert werden.
• Durch das ständige Rasieren kann die Haut austrocknen.
• Zudem werden die Klingen schnell stumpf, wodurch eine häufige Auswechslung notwendig ist.
• Um einen Damenbart zu entfernen, ist der Rasierer nicht geeignet, da die unschönen und störenden Stoppeln immer einen dunklen Schatten hinterlassen.
• Außerdem entzünden sich häufig die Haare beim Nachwachsen, in Form von roten Pickelchen oder Hautirritationen.


Fazit

Rasierer sind handlich, schnell und überall einsetzbar. Bei starker Behaarung ist diese Methode jedoch nicht zu empfehlen. Hier sollte nach Alternativen Ausschau gehalten werden. Wer ansonsten damit keine Probleme hat, auch täglich zu rasieren, für den ist diese Methode geeignet.

Als kleiner Tipp: Ausgewählt werden sollte immer ein Rasierer, der speziell für sensible Haut entwickelt wurde und einen mit Feuchtigkeitsfluid angereicherten Schutzfilm enthält. Zudem ist es ratsam, dass der Rasierer nur von einer Person genutzt wird, um bei eventuellen Verletzungen Entzündungen vorzubeugen.


Veröffentlicht: 07/2010, von Anika Saager






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