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Startseite > Gesundheits-Ratgeber > Die häufigste Atemwegserkrankung - ... Die häufigste Atemwegserkrankung - der SchnupfenEs ist mal wieder soweit, die Nasen unserer Mitmenschen werden immer röter, überall werden Taschentücher gezückt - der Schnupfen grassiert, medizinisch auch Rhinitis genannt. Eigentlich ist der Schnupfen eine banale Erkrankung, allerdings stört die geschwollene Nasenschleimhaut das Durchatmen, oft der Grund für einen schlechten Schlaf.Erst wenn wir Schnupfen haben merken wir richtig, welche wichtige Aufgabe die Nase hat. Die Aufgabe der Nase ist es, die Atemluft zu reinigen, zu erwärmen und auch anzufeuchten. Dabei ist vor allem der Reinigungseffekt von großer Bedeutung. ![]() In der Winterzeit nimmt der Selbstreinigungseffekt oft ab, dies liegt an den sehr häufig überheizten Räumen mit einer zu geringen Luftfeuchtigkeit. Diese trockene Luft führt dazu, dass die Flimmerhärchen der Nase nicht mehr so aktiv sind. Darum kann man bei Anfälligkeit für Schnupfen im Winter auf steriles Meerwasser oder Kochsalzlösung zurückgreifen. Die Feuchtigkeit sowie die im Salz enthaltenen Mineralstoffe haben regenerierende Eigenschaften auf die geschädigten und angegriffenen Zilien. Das ist nicht nur als Schnupfenprophylaxe gut, sondern verhindert auch das Austrocknen der Nase bei anderen Schnupfenbehandlungen. Auch pflanzliche Nasentropfen und Sprays können die Symptome des Schnupfens lindern. Eucalyptusöl, Pfefferminzöl oder auch Thymol haben nicht nur abschwellende Eigenschaften, sie wirken auch kühlend und erfrischend, so dass man wieder besser durchatmen kann. Darüber hinaus können einige Öle desinfizieren und verbessern den Selbstreinigungseffekt der Nase. Als Trägerstoff der pflanzlichen Nasentropfen wird ein Öl benutzt, welche die Regeneration der Nasenschleimhaut fördert. Darüber hinaus können Sie in der kalten Jahreszeit Ihre Nase durch ganz einfache Tipps gesund halten:1. Sorgen Sie für ausreichend Luftfeuchtigkeit. 60 Prozent sind ideal. Doch im geheizten und klimatisierten Räumen ist die Luft oft sehr trocken. Deshalb sollten Sie nachhelfen: Lüften Sie regelmäßig, stellen Sie großblättrige Pflanzen auf. Platzieren Sie Wasserschalen auf den Heizkörpern, oder hängen Sie feuchte Tücher darüber. ![]() 2. Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter Wasser, auch in trockener Umgebung wie klimatisierten Räumen oder Flugzeugen sollte deutlich mehr getrunken werden. Nur wenn Sie viel Flüssigkeit aufnehmen, kann die Nase das Sekret flüssig halten und der Abwehrmechanismus optimal funktionieren. 3. Zigarettenrauch reizt nicht nur Ihre Nase, sondern auch die Nase der Mitmenschen, vor allem Kinder reagieren besonders empfindlich auf den Rauch. 5. Lernen Sie auch die Nase richtig zu schneuzen. Dabei halten Sie jeweils einen Nasenflügel zu und pusten den anderen sanft aus. Schneuzen Sie die Nase ohne Druck. So vermeiden Sie, dass keimhaltiges Sekret in Nasennebenhöhlen oder Ohrentrompete gepresst werden. Zäher festsitzender Schleim lässt sich am besten lösen, wenn Sie vorher kochsalzhaltige Nasensprays benutzen. Auch die vitaminreiche Ernährung unterstützt die Funktion der Nase. So ist z. B. Vitamin A hilfreich für eine gesunde und gut funktionierende Schleimhaut. ![]() SportlernasenSportler erkranken häufiger an den oberen Atemwegen als Stubenhocker, und dies obwohl das Immunsystem durch Sport besser angekurbelt wird. Doch der positive Effekt der aktiven körperlichen Betätigung ist für die Nase ein Problem. Während der ruhende Mensch ca. 7 -14 Liter Luft pro Minute einatmet, ist dies bei Sportlern sehr viel höher – die Konsequenz ist, dass die Nase schneller austrocknet. Diese Luftmassen kann sie nicht mehr optimal versorgen. Darum müssen gerade Sportler auf eine aktive Befeuchtung ihrer Nase achten, da sie sonst sehr viel leichter Erkältungen bekommen. Gerade der Sport in überhitzten und schlecht gelüfteten Fitness Studios und den verdreckten Straßen der Großstädte, kann zu einer Austrocknung der Nase führen und somit zu einer Erhöhung der Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen. Veröffentlicht: 02/2010, von Anika Saager Mehr zum Thema im Gesundheits-Ratgeber
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