apotheke2u - Medikamente aus Ihrer Apotheke

Ich lebe gesund.

Startseite > Gesundheits-Ratgeber > Tipps zur Pflege nach ...


Tipps zur Pflege nach der Haarentfernung

Oft wird die Haut nach der Enthaarung falsch oder gar nicht behandelt. Weshalb sie dann häufig mit Hautirritationen reagiert. Deshalb sollte schon bei der Haarentfernung vorgebeugt und spätestens bei der Pflege danach, etwas dagegen getan werden.


Um Hautreizungen zu entgehen, empfiehlt es sich die Haare unter oder nach einer heißen Dusche zu entfernen. Durch das leichte Aufquellen der Haut öffnen sich die Poren und die Haare können einfacher entfernt werden.


Was tun bei Hautreizungen?

Beim Rasieren, oder durch das Herausziehen der Haare beim Epilieren, sowie beim Wachsen, können immer wieder rote Pöckchen entstehen. Um diese vorzubeugen, sollte man die Haut regelmäßig mit Feuchtigkeit (durch Feuchtigkeitslotionen oder Cremes) versorgen. Jedoch darf die nicht erst nach dem Enthaaren (wenn sich die roten Punkte bereits gebildet haben) aufgetragen, sondern muss täglich verwendet werden. Die Haut wird dadurch geschmeidig, weich und widerstandsfähiger. Nach dem Rasieren, Epilieren oder Wachsen ist es empfehlenswert, die Haut mit Lotionen oder Cremes aus Aloe Vera, Allantoin, Kamilleextrakt oder Panthenol zu beruhigen. Auch After-Sun Produkte eignen sich. Ein Grund für die roten Pöckchen kann unter anderem eine stumpfe Klinge beim Rasieren sein, wodurch die Haare nicht abgeschnitten, sondern mehr oder weniger aus dem Haarschaft gezerrt werden. Deshalb unbedingt, regelmäßig die Klinge wechseln.

Entstehen Pickelchen nach der Haarentfernung auf der Haut, verbergen sich dahinter bereits kleine Entzündungen. Diese entstehen durch Hautverletzungen beim Enthaaren und entzünden sich. Beruhigende und entzündungshemmende Cremes mit Aloe Vera oder Panthenol können dagegen helfen.


Auf eine Reizung der Haut können Rötungen hinweisen, welche durch zu aggressive Produkte wie z. B. scharfe Enthaarungscreme, entstehen. Es kann aber auch durch eine allergische Reaktion, auf Cremes oder Rasierschaum, zu einer Rötung kommen. Auch hier helfen beruhigende Cremes mit Aloe Vera oder Panthenol. Grundsätzlich empfiehlt es sich jedoch, vor der Benutzung eines Enthaarungsproduktes, einen kleinen Hauttest z. B. an der Arminnenseite zu machen. Tritt hier bereits eine Rötung auf, sollte auf das Produkt verzichtet werden.

Besonders trockene und schuppige Haut verliert durch häufiges Haarentfernen Wasser und Fett, wodurch der Hydrolipidfilm der Haut gestört wird. Trockene und schuppige Haut muss deshalb nach jeder Enthaarung, mit feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Lotionen eingerieben werden. Zudem lieber auf aggressive Enthaarungscreme verzichten und die Haare besser mit Rasierer oder Wachs entfernen. Beim Nassrasieren einen milden Rasierschaum benutzen, der eine Art Schutzfilm auf der Haut bildet und dadurch die Klinge besser über die Haut gleiten lässt, ohne sie zu stark zu reizen. Für besonders empfindliche Haut ist Rasieröl zu empfehlen. Es ist deutlich milder als Rasierschaum und schützt die Haut vor dem Austrocknen.


Wie behandelt man eingewachsene Haare?

Immer mal wieder kann es vorkommen, das Haare einwachsen, vor allem nach dem Wachsen und dem Epilieren. Zuerst sind kleine rote Stellen sichtbar, die sich nach und nach entzünden und zu Pickeln werden. Das Haar kann nicht gerade herauswachsen, da überschüssige, bereits abgestorbene Hautzellen den Haarkanal verstopfen. So kann das wachsende Haar nicht mehr aus dem Kanal heraus. Es krümmt sich vor dem Austritt aus der Haut und wächst in die Haut ein. Besonders häufig sind davon dunkelhäutige Menschen mit lockigem oder krausem Haar betroffenen. Richtig vorbeugen kann man das Einwachsen der Haare nicht, jedoch kann durch regelmäßige Peelings (nicht direkt nach der Enthaarung anwenden) und Abrubbeln der Haut mit einem Luffaschwamm, einwachsende Haare zum größten Teil vermieden werden. Auch bei bereits eingewachsenen Haaren verhilft diese Methode, die Haut von den überflüssigen Hautschüppchen zu befreien und damit die feinen Härchen wieder zum normalen Wachsen. Sollte dann doch mal die Haarwurzel durch das Einwachsen entzündet sein, bitte nicht an den betroffenen Stellen herumdrücken und versuchen die Haare zu lösen. Dadurch entzündet sich die Haarwurzel nur noch weiter. Deshalb lieber die Stellen mit einem antibakteriellen Gel abtupfen. Will man dauerhaft auf eingewachsene Haare verzichten, lässt sich das nur mittels eines Lasers erreichen. Dieser zerstört die Haarwurzel, wodurch ein Nachwachsen der Haare verhindert wird.


Zusätzliche Tipps

• Grundsätzlich sollte bei Krampfadern, offenen Wunden und Muttermalen nicht enthaart werden.
• Neben der normalen Enthaarungsmethode empfiehlt es sich, zusätzlich Cremes zu verwenden, die das Haarwachstum verlangsamen.
• Einen leichten Damenbart nicht gleich abrasieren, epilieren oder wachsen. Häufig hilft eine Colorieung oder Blondierung (Bleichcreme) der Oberlippenhärchen, welche dadurch fast unsichtbar werden.


Veröffentlicht: 07/2010, von Anika Saager






Mehr zum Thema im Gesundheits-Ratgeber



Kostenloser Newsletter
Wir möchten mit Ihnen in Kontakt bleiben und informieren Sie regelmäßig über unsere neusten Angebote und Ratgeberthemen.
Jetzt anmelden