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Tipps zur besseren Durchblutung

Im zunehmenden Alter oder auch auf Grund einer ungesunden Lebensweise treten Durchblutungsstörungen auf. Hiervon können unterschiedliche Körperteile betroffen sein, häufig ist jedoch die Durchblutung der Extremitäten gestört. Um diesem entgegenzuwirken und bleibende Schäden zu vermeiden, sollten vorbeugende Maßnahmen zur Verbesserung der Durchblutung ergriffen werden.


Vorbeugung bzw. Verbesserung von Durchblutungsstörungen

Um Durchblutungsstörungen gezielt vorbeugen zu können, müssen vor allem Risikofaktoren eingedämmt und bestenfalls vermieden werden. Zudem ist es wichtig, vorliegende Erkrankungen zu behandeln:

• Da Nikotin für die Verengung der Gefäße sowie die Förderung von Arteriosklerose verantwortlich ist, sollte das Rauchen eingestellt werden.
• Sportliche Aktivitäten wie Schwimmen oder Radfahren dienen der Durchblutungsförderung, tägliche Spaziergänge verbessern hingegen schon vorhandene Beschwerden.
• Körperstellen, die bereits von einer Durchblutungsstörung betroffen sind, sollten nicht unnötig der Kälte ausgesetzt werden, da dies sonst zu einer Verstärkung der Durchblutungsstörung führt.
• Um den Blutzuckerspiegel zu senken und die Blutfettwerte zu reduzieren, ist bei Übergewicht eine Gewichtsabnahme bzw. eine Ernährungsumstellung im Allgemeinen zu empfehlen.
• Nachts sollte der Oberkörper leicht erhöht liegen, da somit die Blutversorgung der Beine verbessert werden kann.
• Die Hände bzw. Füße sollten ausreichend und reichhaltig gepflegt werden. So kann man Infektionen oder Geschwüren vorbeugen und die Haut wird durch Feuchtigkeitscremes zudem vor dem Austrocknen bewahrt.
• Wechselduschen bzw. Wechselbäder am Morgen wirken positiv auf die Durchblutung, da sie den Kreislauf in Schwung bringen und außerdem die Gefäßmuskulatur trainieren.
• Bei einer schlechten Durchblutung sind vor allem Baumwoll- oder Wollsocken sowie bequeme Schuhe aus Leder oder Stoff zu empfehlen.


Zur Unterstützung und Ankurbelung der Durchblutung gibt es neben der gewöhnlichen Krankengymnastik (physikalische Therapie) auch verschiedene Naturheilverfahren. Hierzu zählen unter anderem Massagen sowie die Hydrotherapie (Wassertherapie) oder die Thermotherapie (Wärmetherapie). Darüber hinaus sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt erfolgen, um mögliche Durchblutungsstörungen zu erkennen und dahingehend rechtzeitig zu therapieren.


Tipps gegen kalte Hände & Füße

Gerade Hände und Füße zählen zu den Körperteilen, die häufig kalt sind und an denen man zuerst friert. Liegt keine Grunderkrankung vor, können folgende Tipps helfen, um die Durchblutung anzukurbeln und kalte Hände und Füße zu wärmen:
• Um das Frieren zu unterbinden, sind eine warme Beinbekleidung und Handschuhe das A und O.
• Vor dem Zubettgehen sind Fuß- und Handbäder mit Kristallsalz sowie Fußmassagen mit wärmendem Sesamöl zu empfehlen. Darüber hinaus ist das Tragen von wärmenden Socken in der Nacht positiv, da man so mit warmen Füßen einschläft.
• Finger- und Zehengymnastik sowie regelmäßige Saunagänge verhindern, dass Hände oder Füße kalt werden.
• Während des Sitzens sollten die Beine so wenig wie möglich übereinandergeschlagen werden, denn so kommt es zur Hemmung der Blutzirkulation und des Wärmetransports.
• Auch bezüglich der Kleidung kann man einiges tun: Enge Strümpfe und Synthetik-Socken sollten, wenn möglich vermieden werden, da diese die Bildung von Schweißfüßen fördern und die Füße schnell frieren können.
• Auch Getränke und Nahrungsmittel können die Durchblutung positiv oder negativ beeinflussen. So sollten Schweinefleisch, diverse Südfrüchte, aber auch Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke vermieden werden, da diese den Organismus kühlen. Wichtig ist auch, täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen.
• Thermosohlen helfen zusätzlich, die Füße zu wärmen. Dabei sollte jedoch auf enge Schuhe verzichtet werden, da diese meist nur wenig bis gar keinen Platz zur Luftzirkulation lassen. Folglich kann die Luft zwischen den Schuhen und Füßen nicht mehr als Wärmepolster agieren.
• Bürstenmassagen erhöhen die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an.
• Zudem fördern ätherische Öle wie Rosmarin, Latschenkiefer, Kampfer, Tanne oder Fichte im Fußbad die Durchblutung.
• Feurige Gewürze und Saucen wie Tabasco, Senf, rote Pfeffersorten, Chili oder Paprika verbessern den Blutfluss und dienen der Anregung des Kreislaufs.


Veröffentlicht: 02/2012, von Anika Saager






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