![]() |
Warenkorb | Favoriten | Mein Konto | Hilfe |
| |
|
Ich lebe gesund. |
|
Startseite > Gesundheits-Ratgeber > Sonnenbrand - Rot und ... Sonnenbrand - Rot und schmerzhaftKaum zeigt sich der Sommer von seiner schönsten Seite, tummeln sich die Menschen in Schwimmbädern, auf Wiesen oder am See und genießen ein Bad in der Sonne. Doch viele vergessen sich dabei zu schützen und verursachen (durch übermäßige Sonneneinstrahlung) einen Sonnenbrand auf der Haut, welcher schwere Folgen haben kann.![]() Sonnenlicht ist nicht nur lebenswichtig, sondern steigert auch die Aktivität und hebt die Stimmung. Jedoch darf die Gefahr der Sonnenstrahlen nicht unterschätzt werden. Die Sonne gibt ihre Energie nämlich nicht nur in Form von sichtbarem Licht und wärmender Infrarotstrahlung ab, sondern auch als unsichtbares ultraviolettes (UV-) Licht. Dieses UV-Licht kann bei zu intensiver Einwirkung die oberste Hautschicht schädigen und damit einen Sonnenbrand verursachen. Besonders gefährdet sind hellhäutige Personen und Kinder. Ein Sonnenbrand (Dermatitis solaris) ist medizinisch gesehen eine durch UV-Strahlung verursachte Verbrennung der Haut. Verbrennungen ersten Grades äußern sich durch Rötungen, Juckreiz und Überempfindlichkeit der Haut. Dabei ist die Rötung scharf auf die ungeschützten Hautbezirke begrenzt. Kommt es jedoch auch zu Schmerzen, Schwellungen, offene rote Wundflächen, Blasenbildung und anschließender Ablösung der obersten Hautschicht, spricht man von Verbrennungen zweiten Grades. Die ersten Symptome eines Sonnenbrands machen sich in der Regel 6 bis 24 Stunden nach der Sonneneinwirkung bemerkbar. Besonders sonnenbrandgefährdete Stellen sind die so genannten Sonnenplateaus. Dies sind Hautstellen, die der Sonne zugewandt sind, wie z. B. Stirn, Nase oder Schultern. Sehr empfindlich sind aber auch die Lippen und Füße (Fußspann). ![]() Ursachen dafür sind z. B.: FolgeschädenBei einem starken Sonnenbrand kann es auch zu Fieber, Übelkeit, Schwindel und Kreislaufbeschwerden kommen. Nicht selten gehören auch Schüttelfrost und Erbrechen dazu. In solchen Fällen liegt zusätzlich zum Sonnenbrand ein Sonnenstich oder Hitzschlag vor, welcher nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Hierbei ist unbedingt ärztliche Hilfe erforderlich. Des Weiteren können durch den Sonnenbrand Verdickungen der Haut (Lichtschwielen) oder depigmentierte Narben zurückbleiben. Außerdem beschleunigen häufige Sonnenbrände und regelmäßige Sonnenbäder die vorzeitige Hautalterung. Dies macht sich durch äußere Zeichen wie Faltenbildung und Altersflecken bemerkbar. Nicht zu vergessen, dass Sonnenbrände langfristig die Entstehung von Hautkrebs begünstigen. Denn durch die UV-Strahlen kann die Erbinformation (die DNS) in den Zellen beschädigt werden. Da unser Körper aber nur in der Lage ist, diese Schäden bis zu einem gewissen Grad zu regenerieren, erhöht jeder Sonnenbrand das Risiko, im Laufe der Jahre, an bösartigen Hauttumoren (Melanom) zu erkranken. Laut Studien sind vor allem Menschen gefährdet, die im Kindesalter oft den Sonnenstrahlen ausgesetzt waren und häufig Sonnenbrände hatten. Sowie Personen mit heller Haut, mit roten oder blonden Haaren oder Leberflecken (Leber- und Pigmentflecken). Was tun bei Sonnenbrand?Grundsätzlich richtet sich die Behandlung eines Sonnenbrands immer nach dem Schweregrad der Verbrennung. In jedem Fall sollte aber jegliche weitere Sonnenbestrahlung so lange vermieden werden, bis der Sonnenbrand abgeklungen ist. Stärkere Verbrennungen mit Blasenbildung und Begleiterscheinungen (wie Fieber, Schmerzen, Schüttelfrost und Übelkeit) müssen unbedingt ärztlich behandelt werden. Auch Kinder sollten mit einem Sonnenbrand immer zum Arzt. Denn dieser kann z. B. entzündungshemmende Cremes und Medikamente verschreiben. Bei leichteren Verbrennungen helfen kühlende, feuchte Umschläge die Beschwerden der betroffenen Hautbereiche zu lindern. Auch Eiswürfel, kalte Kompressen, Quarkwickel, Gurkenscheiben oder gestrichener Jogurt auf der Haut, können zur Kühlung verwendet werden. Zudem ist es wichtig, reichlich Flüssigkeit aufzunehmen, d. h. also viel Trinken. Gegen die Schmerzen helfen ggf. Medikamente mit Acetylsalicylsäure oder Paracetamol. Um die Heilung der Haut zu unterstützen und das Austrocknen zu verringern, eignen sich spezielle After-Sun-Lotionen und andere feuchtigkeitsspendende Gels und Lotionen, welche wundheilende Inhaltsstoffe wie Dexpanthenol oder Aloe enthalten. Da die Haut nach ein paar Tagen ganz trocken ist und sich beginnt zu schuppen, empfehlen sich hier auch rückfettende Cremes. Wichtig ist zudem, eventuell entstandene Blasen nicht selbst zu eröffnen, da sonst eine Infektionsgefahr besteht. ![]() Wie kann man sich schützen?Sonnenschutzcreme verwenden ![]() Extra Sonnenschutz Weitere Informationen über Sonnenbrand:www.sonnenbrand.net
Wikipedia die freie Enzyklopädie Veröffentlicht: 07/2009, von Anika Saager Mehr zum Thema im Gesundheits-Ratgeber |