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Gesund im Winter

Alle Jahre wieder kommt es im Winter verstärkt zu grippalen Effekten, die sich durch Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, äußern. Daher ist es wichtig vorbeugende Schritte dagegen zu unternehmen und sein Abwehrsystem zu stärken.


Die Gefahr in der Winterzeit von Erkältungskrankheiten heimgesucht zu werden, ist recht groß. Auch für jene Glücklichen, die bis jetzt davon verschont geblieben sind. Der Februar, welcher in der Regel einer der kältesten Monate des Jahres ist, liegt noch vor uns. Gesund durch den Winter zu kommen, ist von jeher der Wunsch vieler Menschen. Dies setzt voraus, dass man bis dahin gesund war und diesen Zustand auch über die Wintermonate hinweg aufrechterhalten möchte. Ist diese Voraussetzung jedoch nicht gegeben, so ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass sich eine Erkältung nicht verschlechtert. Deshalb sollte man alle Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, die möglich sind.


Erkältungskrankheiten vorbeugen

Da ein geschwächtes Abwehrsystem häufig als Folge grippaler Infekte zurück bleibt, muss es nach einer Erkrankung mühsam wieder aufgepäppelt werden. Aus diesem Grund ist es besser, schon bei den geringsten Anzeichen, vor allem in der kalten Jahreszeit, vorbeugend etwas zu unternehmen, um spätere Komplikationen zu vermeiden. Um sich und seinen Körper "winterfest" zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Gerade im Winter sollte auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung geachtet werden. Wichtig ist in erster Linie eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung, weshalb sich viel frisches Obst, Fruchtsäfte und Gemüse empfehlen. Wer dies nicht gewährleisten kann oder möchte, sollte den täglichen Bedarf durch Nahrungsergänzungsmittel wie Multivitaminpräparate decken. Bei einer großen Anfälligkeit für Erkältungen sind vor allem Vitaminpräparate mit einem hohen Anteil an Vitamin C ratsam, um einen optimalen Schutz gegen die Erkältungsviren aufzubauen. Wer sich außerdem auf den Wintersport vorbereiten will, sollte seinen Körper nicht nur durch Skigymnastik stärken, sondern auch zusätzlich mit Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium. Denn diese sind wichtig für die Knochen und die Muskelfunktion.

Wichtig ist es aber auch, viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, mindestens 1,5 Liter am Tag. Am besten eignen sich Wasser und kalorienarme Getränke. In der kalten Jahreszeit sind besonders Tees wohltuend, da sie den Körper zugleich warm halten.

Weiterhin können tägliche Spaziergänge an der frischen Luft und wechselwarme Duschbäder den Körper und damit das Immunsystem abhärten.

Nicht zu vergessen ist, für ausreichend Schlaf zu sorgen, denn langer Schlaf stärkt die Abwehr. Die nächtlichen Ruhepausen werden vom Immunsystem genutzt, um neue Kraft aufzutanken. Vor allem die Nervenbotenstoffe die uns in den Tiefschlaf versetzen, bauen die Immunzellen auf. Kommt es jedoch zu Störungen des Schlafs, wird die Widerstandskraft des Körpers gegenüber Bakterien und Viren verringert.

Negative Auswirkungen auf die Immunabwehr hat dagegen chronischer Stress. Denn bei Dauerstress werden die Reaktionen des Immunsystems, welche die Erkältungsviren abwehren sollen, unterdrückt. Die Folge: Viren und Bakterien haben leichtes Spiel, wodurch grippale Infekte schneller ausbrechen. In solchen Fällen können Entspannungstechniken wie Yoga helfen, den Stress abzubauen und damit die Immunabwehr stärken.

Für alle, die aus Erfahrung wissen, dass sie unweigerlich jeden Winter einmal, vielleicht sogar öfters, unter einem grippalen Infekt mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit leiden, ist die Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte oberstes Gebot.


Selbsthilfe bei den ersten Anzeichen

Macht sich aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch eine Erkältung bemerkbar, so kann man auch dagegen etwas unternehmen. In diesem Falle trifft die alte Weisheit zu: Je eher, desto besser. Meist beginnt eine Erkältung über Nacht, wir erwachen mit einem Kratzen im Hals, fühlen uns matt und möchten am liebsten gar nicht aufstehen. Da wir dies aber in der Regel müssen, werden wir, um die Krankheitssymptome zu lindern, zu einem Medikament greifen. Die beginnenden Halsschmerzen, die mit Schluckbeschwerden und einem Kratzen im Hals einhergehen, kann man am besten lokal mit Halslutschtabletten, Gurgellösung oder Halssprays beseitigen. Als nächstes Übel macht sich dann häufig der als sehr unangenehm empfundene Schnupfen bemerkbar. Dieser kann mit schleimlösenden und entzündungshemmenden Medikamenten behandelt werden. Jedoch ist bei Nasenspray oder -tropfen auch Vorsicht geboten, da sie die Nasenschleimhaut nicht nur abschwellen lassen, sondern diese bei zu langer Anwendung wieder (und diesmal stärker) anschwillt und sich ein "Medikamentenschnupfen" entwickelt. Daher sollten Nasensprays und -tropfen nicht länger als zwei bis drei Tage angewendet werden. Bei stark verstopften Nasen hilft das Inhalieren von heißem Dampf. Es lässt die Nasenschleimhaut abschwellen und fördert den Schleimausfluss. Aber in erster Linie braucht der Körper bei einer Erkältung viel Flüssigkeit, Schonung (Bettruhe), eine leichte vitaminreiche Ernährung und frische Luft.


Wann zum Arzt?

Bei einem hartnäckigen Husten, der drei Wochen und länger anhält, sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, da sich dahinter eine ernsthafte Krankheit verbergen kann. Ebenso verhält es sich beim Auftreten weiterer Beschwerden, wie etwa starke Schwellungen im Hals- und Rachenbereich mit Halsschmerzen und Heiserkeit sowie bei deutlich erhöhter Temperatur. Hier kann es sich um eine eitrige Mandelentzündung handeln, die nur vom Arzt wirksam bekämpft werden kann.


Veröffentlicht: 01/2012, von Anika Saager






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