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Startseite > Gesundheits-Ratgeber > Spitzwegerich SpitzwegerichSchon unsere Großmütter schätzten diese einheimische Heilpflanze in ihrer Hausapotheke. Der Spitzwegerich wirkt lösend und damit auswurffördernd. Die Pflanze selbst enthält Schleimstoffe, die reizlindernd bei Entzündungen im Innern des Körpers und äußerlich auf der Haut sowie an den Schleimhäuten an Mund und Rachen wirken.![]() Deutscher Name: Spitzwegerich, Heilwegerich Wesentlich sind die Schleime, von geringerer Bedeutung die Gerbstoffe. Die genannten Verbindungen begründen die Anwendung des Tees bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, insbesondere bei Reizhusten, weil die Schleime die entzündeten Partien vor Beanspruchung schützen. Neben der innerlichen Behandlung eignet sich Spitzwegerich auch zur äußeren Anwendung bei Wunden und entzündeten Stellen. Sehr beliebt ist auch der Spitzwegerichsirup, besonders als Hustenmittel bei Kindern. Übrigens sind im Spitzwegerich Antibiotika enthalten, wie auch in vielen anderen Pflanzen. Der Gehalt ist zwar nicht hoch, aber er reicht aus, das Schimmeln des Spitzwegerichs zu verhindern. Veröffentlicht: 12/2006, von Anika Saager Mehr zum Thema im Gesundheits-Ratgeber
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