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Sommerzeit - Fliegenzeit

Jetzt sind sie wieder unterwegs - die fliegenden Plagegeister. Dass einige Fliegenarten das Verderben von Lebensmittel verursachen und gefährliche Krankheiten übertragen können, andere mit schmerzhaften Stichen oder Bissen unser Wohlbefinden stark beeinträchtigen können, ist bekannt. Wir wollen Ihnen die sieben wichtigsten und gefährlichen, bei uns lebenden, Fliegenarten beschreiben.


Fliegen sind an den Körpern und an den Beinen stark behaart. Das macht sie zu den "idealen Verbreitern von Krankheitserregern". Denn sie suchen abwechselnd Nahrungsmittel und hygienisch bedenkliche Materialien wie Faulstoffe, Kot etc. auf.

Den Wissenschaftlern ist es gelungen 20 Infektionskrankheiten an Fliegen nachzuweisen, darunter Salmonellen, Ruhr, Paratyphus und Amöben. Besonders in der warmen Jahreszeit sollten Sie darauf achten, dass Fliegen der Zugang zu frischen Nahrungsmitteln verwehrt wird. Diese sollten deshalb, wenn sie nicht ohnehin in den Kühlschrank gehören, in dichtverschließbaren Gefäßen aufbewahrt werden.


Gutes Abdecken ist auch wichtig bei Speisen, die zum Abkühlen in der Küche stehen. Ragt beispielsweise ein Kochlöffel zwischen Topf und Topfdeckel hervor, ist das ein idealer Zugang für Fliegen. Auf dem Lande, wo Fliegen sich massenhaft vermehren, können Fliegenfenster sehr nützlich sein.


Fliegenarten

Die Stubenfliege wird 7-9mm lang und ist von schwarzer Farbe.

Die kleine Stubenfliege ist 5-7mm lang und braun-grau gefärbt.

Die Schmeißfliege ist 5-14mm lang.Charakteristisch ist der dunkelblau schillernde Hinterleib.

Die Goldfliege hat eine Länge von 5-11mm, ist goldgrün bis bronzefarben.

Von der Fleischfliege sind ca.40 sehr ähnliche Arten bekannt. Sie ist 8-16mm lang, hellgrau mit ziegelroten Augen.

Die kleine Essigfliege, auch Tau- oder Obstfliege, entwickelt sich an überreifem und faulendem Obst.

Die Käsefliege wird etwa 4mm lang. Sie ist glänzend schwarz mit kugeligem Kopf und roten Augen. Sie hält sich, wie der Name schon sagt, mit Vorliebe an Käse und Rauchfleisch auf.


Alle "laben" sich, wie bereits erwähnt, abwechselnd an Nahrungsmitteln und gesundheitlich bedenklichen Stoffen. Lassen Sie also Vorsicht walten.

Von den unangenehmen Zeitgenossen zu den stechenden und saugenden Plagegeistern - ob im Freibad, am Badesee oder bei einem lauen Sommerabend auf der Terrasse - sie sind unter uns. Und dann ist es schnell passiert. Irgendein Insekt hat "zugeschlagen" und ein Sekret in die Einstich- oder Bissstelle gebracht. Das hat Juckreiz, Entzündungen und im schlimmsten Fall eine Infektion zur Folge. Gerade Kleinkinder leiden oft stärker und kratzen häufiger.


Hier sollten Sie schnell Hilfe leisten. Dazu gibt es in Ihrer Apotheke verschiedene Präparate, die vorbeugend (insektenabwehrend) oder lindernd wirken. Sei es in Form von Tabletten, Salben, Gels oder Stiften. Für Insektenstichallergiker kann ein Stich lebensbedrohlich sein. Hier muss das ärztlich verordnete Medikament griffbereit sein.


Veröffentlicht: 06/2010, von Anika Saager






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